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Firma & Philosophie - Produktphilosophie

Melkphilosophie - Produkt jahrzehnte langer Forschung

60 Jahre Erfahrung und neuestes Know How sind Kennzeichen unserer Melkphilosophie und garantieren ihren Erfolg: Gesundes Vieh - hoher Milchertrag - sichere Qualität.
Mit dem Ziel die maschinelle Milchgewinnung dem Vorbild der Natur anzupassen, hat IMPULSA über viele Jahrzehnte ein durch zahlreiche Patente geschütztes hochwertiges Milchentzugssystem entwickelt.
Unser Melk- und Kühlsystem überzeugt durch Variantenvielfalt, technische Perfektion und individuelle Anpassung an die Erfordernisse von kleinen, mittleren und größeren Tierbeständen.

Die IMPULSA Melkphilosophie ist geprägt durch: 

• Eutervorbereitung

Das Melken beginnt mit der Eutervorbereitung. Sie dient nicht nur milchhygienischen Anforderungen und der Qualitätssicherung, sondern ist auch ein wesentlicher Teil der Euterstimulation und initiiert den Milchejektionsreflex.
Durch das Abmelken von 2 bis 3 Milchstrahlen aus jeder Zitze wird die keimreiche erste Milch abgesondert. Anhand von Milchveränderung kann rechtzeitig eine Eutererkrankung festgestellt werden. Die Euterreinigung muss sichern, dass kein Schmutz in die Milch gelangt.

• Euterstimulation

Es ist erwiesen, dass vom Beginn der Euterreizung bis zum Einschießen der Milch im Mittel 60 Sekunden vergehen. Das ist die so genannte Latenzzeit des Milchejektionsreflexes. Der Milchejektionsreflex kann durch verschiedene Manipulationen ausgelöst werden. Wirksam ist das Abmelken der ersten Milchstrahlen, die Euterreinigung und eine zusätzliche Eutermassage. Mit der Euterstimulation wird das zur Erlangung der Melkbereitschaft wichtige Hormon Oxytocin und andere Hormone abgegeben. 
Die Eutervorbereitung und die Reize, die durch die pulsierenden Zitzengummis ausgelöst werden, reichen allein nicht aus, um eine zügige und vollständige Euterentleerung zu erreichen. 
Eine ungenügende Stimulation führt zu Milchertragsverlusten von bis zu 10%.
Um das Stimulationsdefizit auszugleichen, hat IMPULSA intensive Forschungsarbeit betrieben und im Ergebnis die Druckluftstimulation und das APF-Verfahren (alternierende Pulsationsfrequenzerhöhung) mit Vorstimulation entwickelt. 
Die APF-Pulsation wirkt über die gesamte Hauptgemelkszeit und sorgt so für einen angehobenen Oxytocinspiegel und für ein schnelles Absaugen auch bei einem hohen Milchstrom.
Dabei wird ständig nach jeweils 10 Sekunden Standardpulsation für 5 Sekunden die Pulsationsfrequenz auf 200 Takte/min erhöht.
Mit der Kombination einer Vorstimulation wurde dieser Prozess weiter optimiert.

Bild Stimulation

• Normgerechter Milchentzug

Stabile Vakuumverhältnisse sind eine entscheidende Vorraussetzung für den qualitäts- und normgerechten Milchentzug.
Die richtige Auswahl der Vakuumanlage in Abhängigkeit von der Leitungslänge, der Leitungsführung und der Anzahl der Melkplätze ist daher  von großer Bedeutung.
Neben einem stabilen Melkvakuum an der Zitze ist die optimale Gestaltung der Pulsationsparameter für einen schonenden, zügigen und vollständigen Milchentzug ein entscheidender Punkt. Elektronisch gesteuerte Pulsatoren sorgen für eine exakte und stabile Pulsation.
In Verbindung mit elektronischen Milchflusssensoren bzw. dem Milchmengenmessgerät kann das Pulsationsregime dem Milchabgabeverhalten der Kuh (schnell- und langsammelkende Kühe) automatisch angepasst werden. Gleichzeitig überwachen diese den Melkprozess und liefern das Signal für das Zuschalten der Ausmelkvorrichtung und für das Abschalten der Melkmaschine sowie für die automatische Melkzeugabnahme. Schädliches Blindmelken wird daher ausgeschlossen.
Das Melkzeug ist die Verbindungsstelle zwischen Melkmaschine und Tier. Damit das stabile Melkvakuum in der Milchleitung auch an der Zitze noch stabil ist, müssen die Milchwege innerhalb des Melkzeuges so dimensioniert und gestaltet sein, dass Strömungsverluste, die zu milchflussabhängigem Vakuumschwankungen führen können, minimiert sind.
Das Sammelstück muss einen schnellen Durchgang der Milch ohne Verwirblung und Rückfluss in die Melkbecher sichern. Ein Volumen von 150 bis 250 m³ und eine Luftzufuhr von 8 bis 10 l/min oberhalb der Milcheinläufe erfüllen diese Bedingungen in idealer Weise. Merkmale eines guten Zitzengummis sind, weicher Schaft, weiche Lippen und steifer Kopf. Mit Zitzengummis in geteilter oder Monoblockausführung der Nennweiten 23 und 25 mm ist eine Anpassung an jeden Tierbestand gesichert. Der lange Milchschlauch min 14 und 16 mm Durchmesser, je nach Leitungsverlegung, ist strömungstechnisch ideal dimensioniert.
Mit unterschiedlich schweren Melkbecherhülsen kann das Melkzeug je nach Tiermaterial und Melkanlagentyp optimiert werden.

• Ausmelken und Eutergesundheit

Saugmelkmaschinen sind nicht in der Lage, alle Kühe vollständig auszumelken. Prinzipbedingt kommt es gegen Melkende zwischen Zitzenzisternen und Euterzisternen zu einer Einengung, die im Pulsationsrhytmus zu einem irisblenden-artigen Verschluss führt und das vollständige Absaugen der Milch verhindert.
Die durch Ausmelken zusätzlich gewonnene Milchmenge beträgt im Schnitt zwischen 300 bis 500 Gramm. Da die Gewinnung dieses Gemelks sehr handintensiv ist, wurde durch IMPULSA eine patentierte Ausmelk- und Abnahmevorrichtung entwickelt. Die IMPULSA-Ausmelkeinrichtung, bei der das Melkzeug mit Hilfe des Abzugsseils über eine Umlenkrolle am Boden rhythmisch nach unten gezogen wird, realisiert das Abfließen der restlichen Milch aus dem Euter. Den gleichen Effekt erzielt der IMPULSA-ProfiMelkarm, der dem Melker die Arbeit wesentlich erleichtert.


Fotos NAV und Melkarm

 

• Eutergesundheitskontrolle und Melkzeugzwischendesinfektion

Hohe Milcherträge und eine gute Milchqualität sind nur mit gesunden Eutern erreichbar.
Eine ständige Kontrolle der Euter ist für eine Früherkennung von Euterkrankheiten unerlässlich. Das Durchtasten der entleerten Euter am Melkende liefert sichere Informationen. Das Zitzendippen ist eine nachgewiesene wirksame Methode, um das Eindringen von Erregern in den aufgeweiteten Strichkanal zu verhindern. Die Desinfektion der Melkbecher nach jedem Gemelk ist ebenfalls ein geeignetes Mittel, die Eutergesundheit abzusichern. In IMPULSA-Melkstandanlagen ist die Melkzeugzwischendesinfektion im Melkprogramm integriert.
Hand-Sprühpistolen und Airwashsysteme ergänzen das Programm.

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